Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsmethode, die darauf abzielt, funktionelle Störungen im Körper frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Dabei wird der Körper als Einheit betrachtet – alle Strukturen stehen miteinander in Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig.

Grundlage der Behandlung sind fundierte Kenntnisse in Anatomie, Physiologie und Pathologie. Ziel ist es, Bewegungseinschränkungen zu lösen, die natürliche Beweglichkeit wiederherzustellen und die Regulation des Körpers zu unterstützen.

Parietale Osteopathie

Sie befasst sich mit dem Bewegungsapparat – also Muskeln, Gelenken, Sehnen und Faszien. Hier werden Bewegungseinschränkungen, Verspannungen und Fehlbelastungen behandelt, die sich direkt auf die Bewegungsqualität und Leistungsfähigkeit auswirken.

Viszerale Osteopathie

Dieser Bereich konzentriert sich auf die inneren Organe und deren Beweglichkeit. Auch Organe stehen in funktionellem Zusammenhang mit dem Bewegungsapparat und können Einfluss auf Haltung, Rittigkeit und Wohlbefinden haben.

Craniosacrale Osteopathie

Sie beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Schädel (Cranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (Sacrum) sowie dem zentralen Nervensystem und den umgebenden Strukturen. Im Mittelpunkt steht der sogenannte craniosacrale Rhythmus – eine feine, körpereigene Bewegung, die sich über die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit im gesamten Körper fortsetzt. Gerade bei sensiblen, angespannten oder nervösen Pferden sowie bei unklaren Problematiken kann die craniosacrale Osteopathie eine wichtige Rolle spielen.

„Find it, fix it, leave it alone. Nature will do the rest!“

(Dr. Andrew Taylor Still)